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Buchempfehlungen
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Es
geschah in Berlin- Hermann Kappe
ermittelt
Horst
Bosetzky
Mit
der Reihe „Es geschah in Berlin“
wurde das Krimigenre des Kettenromans
aus der Taufe gehoben. Der Ermittler
ist immer Kriminalwachtmeister
Herrmann Kappe, der in Berlin des
beginnenden 20. Jahrhunderts auf
Gangsterjagt geht. Doch jeder Fall,
jedes Buch stammt aus der Feder eines
anderen Krimiautoren.
Den
Ersten Fall verfasste Horst
Bosetzky, auch bekannt unter dem Kürzel
-ky. Er spielt im
September 1910. In Berlin-Moabit
streiken die Kohlenarbeiter. Es kommt
zu Unruhen und tätlichen
Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Nach dem Brand auf einem Kohlenplatz
findet man in den rauchenden Überresten
die Leiche des Arbeiters Paul
Tilkowski. Der jedoch wurde, wie sich
schnell herausstellt, zuvor
erschossen. Der Fall scheint klar,
denn Tilkowski war als Streikbrecher
unter den Kohlenarbeitern verhasst.
Doch schon bald tauchen weitere Verdächtige
auf. Die verkohlte Leiche ist der
erste Mordfall für den jungen
Kriminalwachtmeister Hermann Kappe,
der gerade von Storkow ins ach so große
Berlin versetzt worden ist ...
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Der
Ehrenmord
Jan
Eik
Im
dritten Band läßt Jan Eik den
Kommissar im Sommer 1914 ermitteln. In
Sarajewo wird der österreichische
Thronfolger ermordet. Während es auch
in der
deutschen Hauptstadt zu brodeln
beginnt, birgt man die Leiche einer
jungen Frau aus dem Luisenstädtischen
Kanal –ausgerechnet in der
Nachbarschaft von Hermann Kappe. Kappe
beginnt zu recherchieren und stößt
im Milieu der Kreuzberger
Mietskasernen auf bedrückende Verhältnisse.
Die ermordete Lina Jungnickel, die
16-jährige Tochter einer Waschfrau,
war im vierten Monat schwanger, und
nahezu alle männlichen Bewohner des
Mietshauses kommen als Täter in
Frage. Verdächtig sind nicht nur die
Brüder der Ermordeten, die sich im
Milieu der Ringervereine bewegen,
sondern auch ehrbarere Hausbewohner.
Schließlich ist es ein
Nachbarsmädchen,
das Kappe auf die richtige Spur
bringt. Wird er trotz des
ausbrechenden Weltkriegs den Mörder
fassen?
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Die Erben des Dionysos
Jürgen Ebertowski
Aus der Berliner Galerie Ottomania in Kreuzberg wird ein wertvolles Gemälde gestohlen. Es ist ein Porträt aus dem 17. Jahrhundert von Selim dem Ersten. Die Spur des Diebstahls führt nach Istanbul. Eugen
Meunier, Berliner Schriftsteller, Hugenotten-Nachkomme mit türkischen Freunden und Freude am türkischen Wein, will seinem Freund beim Auffinden des Gemäldes helfen und reist dafür nach Istanbul. In der farbenprächtigen Stadt am Bosporus stößt er auf die dubiosen Machenschaften eines französischen Getränkekonzerns. Als auf dem Weingut seines Freundes bestialisch verstümmelte Leichen auftauchen und alles auf einen neuen Dionysos-Kult hindeutet, ist Eugens ermittlerischer Spürsinn gefragt.
Ebertowski gelingt es in seinem Krimi einen spannenden faszinierenden Plot mit einem literarischen Reiseführer durch Istanbul zu kombinieren und für Freunde des edlen Tropfens noch verblüffende Offenbarungen bereitzuhalten.
Für Weinkenner und Krimileser gleichermaßen reizvoll.
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Das
ewige Leben
Wolf
Haas
Der
Privatdetektiv Simon Brenner ist ca. 44
Jahre alt und stammt aus Puntigam bei Graz.
Er ist Junggeselle, breitschultrig, mit
Kantschädel, roter Nase und wasserblauen
Augen. Seit er sich das Rauchen abgewöhnt
hat, bekommt er regelmäßig
Migräneanfälle. Das Denken, das gezielte,
systematische ist nicht unbedingt seine
Stärke. Es gehen ihm meistens die
unterschiedlichsten Sachen auf einmal durch
den Kopf. Genauso kennzeichnend ist seine
mangelnde Begabung dafür, Hinweise oder
Indizien nach dem Maßstab „wichtig"
oder „unwichtig" zu klassifizieren.
Und nicht nur, dass er über jede
Kleinigkeit nachgrübelt, er arbeitet
außerdem nach einem eisernen Grundsatz:
keine vorschnellen Lösungen erzwingen.
Eines
steht aber sicher fest: auch wenn Simon
Brenner nicht der schnellste Ermittler ist,
hat er all seine Fälle ordentlich gelöst.
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Echo
einer Winternacht
Val
McDermid
Wenn
einen die Vergangenheit wieder einholt
Eine
eisige Winternacht, 1978. In dem
schottischen Universitätsstädtchen St.
Andrews machen Alex Gilby und seine Freunde
auf dem alten keltischen Friedhof eine
grausige Entdeckung: den blutüberströmten
Körper der jungen Rosie Duff. Jede Hilfe
kommt zu spät. Auch wenn die Polizei ihnen
nichts nachweisen kann, geraten die
Studenten unter Verdacht. Fünfundzwanzig
Jahre später rollt die Polizei ungelöste
Mordfälle wieder auf. auch den Mord an
Rosie. Und es scheint jemanden zu geben, der
seine eigene Vorstellung von Gerechtigkeit
hat: Einer der vier Freunde von damals kommt
auf mysteriöse Weise ums Leben, kurz darauf
ein zweiter. Alex Gilbey muss herausfinden,
wer es auf das Quartett abgesehen hat, bevor
er selbst das nächste Opfer wird. Ein
Alptraum nimmt seinen Lauf...
Droemer
Knaur Verlag
TB
9,95 €
erschienen
12/2005
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